Verfasst von: edelluc | Oktober 10, 2010

Tagebuch einer Krankenschwester an der Westfront im 1. Weltkrieg (1914-1915) – 18

Samstag, 10. Oktober 1914

“Befehle von Lt.-Col. —, R.A.M.C., A.D.M.S., erweitertes Basis-Hauptquartier, 10. Oktober 1914. Schwester — wird heute nach Villneuve Triage weitergeleitet und sich bei Ankunft bei Major —, R.A.M.C. für den Dienst im Ambulanzzug melden.“

Es ist also soweit. Ich habe meine Offiziere übergeben und werde nun von der R.T.O. in einen 1. Klasse Waggon mit meinem Sanitätszeug, meinem wundervollen Mantel und Schal, und meiner Decke und Kissen gesetzt. Nach einem befriedigenden Dinner mit Tee, Käse und einer Ration Biscuits im Verbandsraum des Roten Kreuzes, mit einer netten Army Schwester.

Die R.T.O. hat mir diese Mal (anstelle von 12 A.S.C. Männern) einen überaus wichtigen Umschlag, der mit dem Vermerk „Dringend“ gekennzeichnet ist, mitgegeben, um ihn dem Direktor der Versorgung in  Villeneuve zu geben, wer immer er ist.

Der Wechsel in Villneuve findet in sechs Stunden statt, also kann ich versuchen etwas Schlaf zu bekommen.

Ich war wirklich traurig zu meiner alten Madame Bontevin, 22 Rue de la Motte „Auf-Wiedersehen“ zu sagen. Die fette Fanny und die charmante Isabel, und mein netter kleiner Raum – (ein himmlisches Bett!) – und der geduckte kleine, bunte Garten, wo ich im letzten Monat lebte. Und meine geliebte Kathedrale und all die Schwestern die ich kennenglernt habe.

Übersetzung aus dem Englischen von „Diary of a nursing sister on the Western Front 1914-1915″

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