Verfasst von: edelluc | Oktober 7, 2010

Tagebuch einer Krankenschwester an der Westfront im 1. Weltkrieg (1914-1915) – 9

Montag, 28. September 1914

Es sind hunderte Menschen in tiefem, neuem Schwarz in dieser Stadt; wie muss es in Berlin sein? Der Friedhof hier ist voll von französischen und britischen Soldatengräbern. Die 1200 Seemänner, von den drei Kreuzern, hatten feine, saubere Tode, verglichen mit dem was hier passiert.

Wir haben unser Gepäck (Beutel und Reisetasche) in die Rot Kreuz Station Anglaise runtergebracht und sitzen hier in unseren Quartieren und warten darauf, dass Zug Nr. — eintrifft. Habe Miss — in ihrem Auto in der Stadt getroffen, und sie sagte, dass es möglich sei, dass der Zug bei dieser Reise nach Havre fährt. Sie war sich nicht hundertprozentig sicher, dass er diese Route nimmt! Wenn dem so ist, dann sind wir nett und komplett verkauft, denn ich weiß nicht, wie wir den Zug dann treffen sollen. Aber ich glaube nicht an solches Pech, bis das es passiert.

Übersetzung aus dem Englischen von „Diary of a nursing sister on the Western Front 1914-1915″

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