Verfasst von: edelluc | Oktober 7, 2010

Tagebuch einer Krankenschwester an der Westfront im 1. Weltkrieg (1914-1915) – 11

Mittwoch, 30. September 1914

Habe den ganzen Tag die kranken Offiziere versorgt (oder eher verwundete).

Sie sind sehr nett, aber der Mangel an Ausrüstung verdoppelt die Arbeit. Wir haben noch immer sonnige Tage, aber es wird schon kälter und ich wäre über wärmere Kleidung froh. Das Essen in dem noch immer dreckigen Lokal in dem dunklen Nebengebäude, durch den Hinterhof hindurch, ist etwas besser geworden! Meine Vermieterin (in meinem Quartier) gibt mir Kaffee, Brot und Butter (nur vom Besten) um 7 Uhr. Es gibt eine Ration Dosenmarmelade und ich habe einen Topf Honig erworben.

Im Dienst um 7 Uhr 30 – Um 12 Uhr oder 1 Uhr gehen wir in das Lokal zum déjeûner: irgendein Fleisch, etwas Gemüse, Brot, Butter, Käse und Birnen. Tee, den wir uns selbst zubereiten können, wenn wir wollen.

Um 19Uhr oder 20 Uhr gingen wir ins Lokal und aßen potage (warmes Wasser mit einigen Streuzwiebeln oder Karotten darin), sonst kaltes Fleisch und manchmal etwas Pastete, Brot, Butter und Käse, eine sehr kleine Tasse Kaffee, und eine kleine, eher harte Birne. Mir geht es nun sehr gut, seit sie das Brot gewechselt haben. Bin sehr müde.

Übersetzung aus dem Englischen von „Diary of a nursing sister on the Western Front 1914-1915″

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: