Verfasst von: edelluc | Oktober 7, 2010

Tagebuch einer Krankenschwester an der Westfront im 1. Weltkrieg (1914-1915) – 10

Dienstag, 29. September 1914

Alles in allem wurden wir gestern Nacht verkauft. Wir fuhren runter zur Station, um auf den Zug zu warten, so wie es befohlen war. Dann wurde uns von A.D.M.S. gesagt, dass er nach Havre gereist ist und diese Linie nicht bis nächste Woche befahren wird und wir zu Bett gehen können. Nach all den Umarmungen von Mme. und Fanny und Isabel, kam ich um 10 Uhr 30 zurück, um nach einem Bett zu fragen. „Ma pauvre demoiselle“, sagte die fette F. und beeilte sich mich einzulassen.

Heute Morgen kam Miss — mit uns zum A.D.M.S. Büro, um herauszufinden, wie wir den Zug noch erwischen könnten. Er sagte: „Warten sie, bis er nächste Woche wieder kommt, währenddessen, zurück zum Dienst im Spital.“ Es macht mir nichts aus, solange ich möglicherweise in diesen Zug komme, und wir werden es schaffen, bis dorthin muss man seine Seele in Geduld üben. Ich bin wieder bei den kranken Offizieren in Nr. —.

Es gibt Gerüchte von schlechten Nachrichten von der Front heute Nacht. Die deutsche Marine ist von Kiel losgestartet.

Übersetzung aus dem Englischen von „Diary of a nursing sister on the Western Front 1914-1915″

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